Konstruktionsvollholz und die DIN 1052

Gemäß DIN 1052:2008-12 „Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken“ sollten vorrangig die Möglichkeiten des vorbeugenden baulich-konstruktiven Holzschutzes beachtet werden. Mit dem Einbau von technisch getrockneten Hölzern – wie KVH® – wird dieser Vorgabe Rechnung getragen.

Die Holzfeuchte hat wesentlichen Einfluss auf die Eigenschaften des Holzes und der Holzbauteile – auf die Festigkeit, Maßhaltigkeit, Formstabilität und Dauerhaftigkeit und damit auch auf die Qualität der gesamten Konstruktion. Für die Nutzungsklassen 1 und 2, also für die Verwendung im Trocken- und Feuchtebereich, schreibt die DIN 1052 max. 20% Einbaufeuchte vor. Empfohlen wird in dieser Norm sowie in der DIN 18334 „Zimmer- und Holzbauarbeiten“ ein Feuchtegehalt der Bauhölzer, der etwa dem späteren nutzungsbedingten Jahresmittelwert entspricht. KVH® kann diese Vorgaben mit einer garantierten Holzfeuchte von 15 +/-3% sehr gut erfüllen. Ein zusätzlich herzgetrennter Einschnitt beim KVH® begrenzt Schwindrisse und Maßänderungen, die neben den optischen Qualitäten auch wichtige technische Gründe haben. So ist der europäischen Normung folgend, eine generelle Begrenzung von Schwindrissen zur Sicherstellung der Tragfähigkeit erforderlich. Der moderne Holzbau verlangt hohe Präzision, bei den Bauprodukten passgenaue Anschlüsse und bei Verwendung bestimmter Verbindungsmittel und Beschläge eine hohe Maßhaltigkeit. Sie ist auch die unabdingbare Voraussetzung für den Einsatz moderner Abbundmethoden. Es ist eine überzeugende Stärke des Qualitätsproduktes KVH®, den Handwerksbetrieben einen wirtschaftlichen Abbund zu ermöglichen.